Ausgabe 32

Flexibles Messekonzept  „Mensch und Zukunft“

Nicht ortsgebunden – Bedürfnisse der Menschen stets im FokusNicht ortsgebunden – Bedürfnisse der Menschen stets im Fokus

Im Jahr 2005 hatten der leider viel zu früh verstorbene Werbe-fachmann Dieter Rewiako und Messeorganisator Joachim Degl zunächst die Vision einer regio-nalen Messe.

Daraus entwickelten die Beiden dann beharrlich das Konzept von „Mensch und Zukunft“. Sie wollten bewusst keine regionale Leistungsschau, wie sie in vielen Kommunen stattfindet.

Schaufenster für Fachbetriebe aus der Region

Ihre Messe sollte „viele Facetten zeigen und mit der Zeit gehen können, in kein kleinräumiges, ortsgebundenes Korsett ge-zwängt sein und Freiräume für aktuelle Themen und wechseln-de Veranstaltungsorte bieten“, erzählt Degl. Konzeptionell fest schrieben sie bei ihrer „kleinen aber feinen Fachmesse“ ledig-lich von vornherein, dass sie vor-rangig Fachbetrieben aus der Region als Schaufenster für ihre Produkte und Dienstleistungen dienen sollte. Wenn Joachim Degl jetzt kurz vor der vierten Auflage der Messe „Mensch und Zukunft“ in Leonberg mit den Schwerpunkten „Haus – Ge-sundheit – Ernährung“ zurück-blickt, so hat sich für ihn diese Konzeption bis dato bewährt. Erneuerbare Energien für das Haus zeigen namhafte Betriebe im Saal der Stadthalle. Ergän-zend dazu informieren entspre-chend dem gestiegenen Infor-mationsbedürfnis der Men-schen Referenten bei Fachvor-trägen über das Heizen mit Wärmepumpen, Möglichkeiten staatlicher Unterstützung beim Modernisieren und steuerliche Aspekte bei Renovierungsmaß-nahmen und dem Bau einer Photovoltaikanlage. „Eben im-mer am Puls der Zeit und unter Berücksichtigung der Bedürf-nisse der Menschen“, vermerkt Messeorganisator Degl zufrie-den. Gesund alt werden – für viele Menschen hat diese Aussa-ge in den letzten Jahren ver-mehrt an Bedeutung gewon-nen. Die richtige Ernährung, ein Pfeiler einer gesunden Le-bensweise, spielt dabei wichtige Rolle. Gerade auch vor dem Hintergrund einer immer älter werdenden Gesellschaft. Tipps geben die Stände im Foyer und Fachvorträge zu richtigem Trin-ken, zu Diabetes, zur Gewin-nung von Lebensfreunde und zu „Gesund werden, bleiben und sein“. Ganz der Priorität fol-gend, stets aktuell sein zu wol-len, wird durch den frühsom-merlichen Termin erstmals auch der Bürgerplatz zum Aus-stellungsgelände. KFZ-Mobilität steht hier unter der Zielsetzung des umweltbewussten Fahrens. Autohäuser zeigen, wie umwelt-freundliche und doch alltags taugliche Fahrzeuge aussehen oder zukünftig aussehen könn-ten. Und auf welche Technolo-gien setzen sie?

„Ditzingen Vital“ – die sportliche Mitmach-Variante

„Ditzingen Vital“ ist die im jährlichen Wechsel stattfinden-de „Mensch und Zukunft”-Vari-ante in Ditzingen, veranstaltet vom Stadtmarketing und der Aktiven Wirtschaft. „Ditzingen Vital“ zeichnet sich durch ein ausgeprägtes Mitmachangebot aus. „Hier können sich Vereine präsentieren und unsere Besu-cher wie die Aussteller zum ak-tiven Mitmachen animieren. Zusätzlich ist das angrenzende Sportcenter eingebunden“, er-läutert Degl. „Wir setzen also, wie von Anfang an geplant, ge-zielt andere Schwerpunkte und erreichen somit auch ein ande-res Publikum. „Ditzingen Vital“ ist schon wieder im Ditzinger Veranstaltungskalender für Mai 2012 terminiert. Und 2013? – die Messe „Mensch und Zukunft” wird es dann wieder geben. Weil aber weder orts-noch eng themenfixiert, könn-te sie auch in einer anderen Kommune mit den dann ak-tuellen, an den Bedürfnissen der Menschen orientierten Untertiteln stattfinden. Zunächst aber freuen sich Joa-chim Degl und die 35 ausstel-lenden Fachbetriebe bei freiem Eintritt auf zahlreiche interes-sierte Besucher bei „Mensch und Zukunft, Haus – Gesund-heit – Ernährung“ am Samstag, 7. Mai von 13 bis 18 Uhr und am Sonntag, 8. Mai von 11 bis 18 Uhr in der Leonberger Stadt-halle. Kf

Bildunterschriften

Joachim Degl und Dieter Rewiako konzipierten die Messe “Mensch & Zukunft”

Bei der Ditzinger Ausgabe der Messe steht ein vielfältiges Mitmachprogramm im Mittelpunkt

Beratung und Fachvorträge zeichnen den informativen Charakter der Leonberger „Mensch und Zukunft” aus