Ausgabe 61

»IHR WERDET FEUER UND FLAMME SEIN«

Burkhard Moritz ist fasziniert von der Unterwasserwelt

„Der Weltraum des kleinen Mannes“

Für Burkhard Moritz ist das Tauchen mehr als nur Hobby und Beruf: Für den 59-Jährigen ist es Lebensinhalt. „Tauchen ist eines der letzten Abenteuer, die wir noch haben“, sagt der Inhaber des Leonberger Tauch- und Schwimmsportladens Scuba-Fun.

Es ist 6 Uhr morgens. Tauchlehrer Burkhard Moritz und zehn seiner Schüler springen vom Boot ins Wasser. In der nächsten Stunde wird dieser Tauchgang in Thailand zu einem der schönsten Erlebnisse, die Moritz unter Wasser je hatte. Die Gruppe sieht zwei Walhaie und blau leuchtende Sepias beim Hochzeitstanz, Delfine schwimmen vorbei, „und dann ­kamen noch jede Menge Schwarzspitzenriffhaie“, erinnert sich Moritz. Diese 60 Minuten am frühen Morgen in Thailand „kann man nicht mehr toppen, das war ein ergreifend, wie ein Sechser im Lotto“.

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Beim Drachenfliegen erlebt Dieter Rebstock den Traum vom Fliegen

„Wir sind die Saurier der Lüfte“

Mit leuchtenden Augen spricht Dieter Rebstock vom Fliegen. „Ein Kindheitstraum“, wie er sagt. „Doch damals in den 1960er Jahren war das noch unheimlich weit weg und ich hatte an eine Realisierung nie gedacht.“ Bis 1973 dank Mike Harker der Kindheitstraum Gestalt annahm.

Dieter Rebstock war einer der „Infizierten“ des Fluges von Mike Harker 1973 von der Zugspitze. Das damals waghalsige Unternehmen glückte – und löste einen europaweiten Boom aus. Das Drachenfliegen war geboren. „Da kam erstmals ins Bewusstsein: Da gibt es was“, erinnert sich Rebstock. Ein paar Jahre später, als er mit seiner Frau Karin in Pfronten unterwegs war, sah er am Himmel einen roten Drachen.

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Claudia Uhlmann nahm an der Frauenautorallye „Aïcha des Gazelles“ teil

Mit dem Sprinter durch die marokkanische Wüste

Zwei Dinge sind geblieben: der ständige Appetit auf Apfelmus und die Sehnsucht in ferne Länder zu reisen. Die Heimerdingerin Claudia Uhlmann hat im März vergangenen Jahres an der Frauenautorallye „Aïcha des Gazelles“ teilgenommen, bei der es auf kürzestem Wege die marokkanische Wüste zu durchqueren gilt.

„Mobiltelefon, GPS oder Feldstecher, Teleobjektive auf Kameras oder ähnliches waren verboten“, berichtet die 27-Jährige. Als Navigatorin – sprich Beifahrerin – hatte sie einzig einen Kompass, Karten und einen Trip-Counter zur Verfügung. „Und Straßen oder andere markante Landschaftsmarken waren auf den Schwarz-weiß-Karten auch noch rauskopiert“, berichtet sie.

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